Schaut man sich die Graduiertenschulen genau an, fällt auf: die Naturwissenschaft ist zahlenmäßig klar überlegen. Fast 20 Institute setzen in der Lehre den Schwerpunkt auf die Naturwissenschaft, danach folgt die Ingenieurwissenschaft – weit vor der Geisteswissenschaft. Trotz dieser Dominanz findet man auf Landkarte Ausnahmen, die sich von den anderen Graduiertenschulen stark unterschieden. Ein Beispiel dafür stellt die Bremer Graduiertenschule dar, die ihre Forscher lieber zur Marine schicken.
“Global Change in the Marine Realm, kurz GLOMAR, das ist der offizielle Name der Bremer Graduiertenschule, die in der ersten Runde der der Exzellenzinitiative ausgezeichnet wurde. Zu den vier Forschungsbereichen gehören unter anderem “Ozean und Klima”, “Herausforderungen für die Gesellschaft” oder “Prozesse an der Küste”. Insgesamt plant die Graduiertnschule 60 Doktoranden einzustellen. Laut Internetseite sind bereits 52 Plätze vergeben. Bewerben kann sich jeder, der sich für ein Forschungsgebiet interessiert und ein Diplom oder einen Master-Abschluss in der Tasche hat. Die Promotion dauert drei Jahre, wobei man seine Forschungsergebnisse meist auf internationalen Veranstaltungen vorstellt. Bewerben können sich auch Uni-Absolventen mit Kindern, die Bewerbungsfrist für das nächste Semester ist der 1. Oktober 2009. Also, alle Marine-Fans aufgepasst!
Mehr Infos gibt es auf der Homepage.
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