Sticky: scholarz.net bald im neuen Design!

Juni 22, 2009 by

In Kürze erstrahlt scholarz. net im überarbeiteten Design.
Besonders viel Arbeit haben wir in die intuitive Bedienung (Usability) gesteckt. Dabei wurden bei uns im Team viele Details hin- und hergewälzt und auch heftigst diskutiert.

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Franck/Stary: Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens (Rezension)

August 31, 2009 by

Franck, Norbert; Stary, Joachim (Hg.): Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens. Eine praktische Anleitung. 14., überarbeitete Auflage. Paderborn: Schöningh 2008. 307 S. 17,90 €.

Zielgruppe
Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens von Franck/Stary ist eine allgemeine Einführung , die sich richtet in erster Linie an Studenten richtet. Obwohl der Fokus klar auf dem Abfassen von Hausarbeiten liegt, werden auch weitere Bereiche wissenschaftlichen Arbeitens wie das Präsentieren durch Vorträge oder Referate und das Verhalten in wissenschaftlichen Diskussionen thematisiert. Dank dieses breiten Spektrums kann es auch für solche, die bereits Erfahrungen im wissenschaftlichen Arbeiten gesammelt haben, wertvolle hinweise und Anregungen bieten. Weniger eingegangen wird hingegen auf die spezifischen Anforderungen bestimmter Typen wissenschaftlicher Arbeiten (Diplomarbeit, Magisterarbeit, Dissertation, etc.), ebenso wird auch wenig auf fächerspezifische Unterschiede eingegangen. Den Rest des Beitrags lesen »

Grad-School-Serie, Teil 7: Die GESS in Mannheim

August 27, 2009 by

Die Mannheimer Graduiertenschule stellte sich der Außenwelt vor drei Jahren vor. Dabei gehörte sie zu den Kleinen- und gewann. Die Graduiertenschule, aufgebaut durch die Uni Mannheim, konnte sich der Konkurrenz von 135 Hochschulen behaupten und gehörte zu den 18 gewürdigten Doktorandenzentren. Insgesamt erhält die GESS Mannheim 6 Millionen Euro. Den Rest des Beitrags lesen »

Grad-School-Serie, Teil 6: Promovieren mit der Marine

August 25, 2009 by

Schaut man sich die Graduiertenschulen genau an, fällt auf: die Naturwissenschaft ist zahlenmäßig klar überlegen. Fast 20 Institute setzen in der Lehre den Schwerpunkt auf die Naturwissenschaft, danach folgt die Ingenieurwissenschaft – weit vor der Geisteswissenschaft. Trotz dieser Dominanz findet man auf Landkarte Ausnahmen, die sich von den anderen Graduiertenschulen stark unterschieden. Ein Beispiel dafür stellt die Bremer Graduiertenschule dar, die ihre Forscher lieber zur Marine schicken. Den Rest des Beitrags lesen »

Grad-School-Serie, Teil 5: Promovieren bedeutet Rechnen

August 21, 2009 by

Mit sechs Graduiertenschulen ist Berlin die einzige deutsche Stadt, in der im Exzellenzwettbewerb so viele Graduiertenschulen ausgezeichnet wurden. eine davon ist die Berlin Mathematical School (BMS) an der sich gleich drei Berliner Hochschulen zusammengetan haben: die Freie Universität, die Technische Universität und die Humboldt-Universität. Den Rest des Beitrags lesen »

Grad-School-Serie, Teil 4: Nord Amerika liegt in Berlin

August 19, 2009 by

Berlin und Nord Amerika liegen Welten auseinander. Zudem trennt beide Standorte der Atlantik. Vor drei Jahren sind sich beide Orte ein Stück näher gekommen, denn was absurd klingt, ist 2007 Realität geworden: an der Berliner Graduiertenschule of North American Studies dürfen sich Forscher alltäglich mit dem Kontinent auseinandersetzen und sich in acht Forschungsbereiche testen.  Selbst der Ex-Grünen-Politiker Joschka Fischer sah sich der Ehre verpflichtet, das neue Berliner Institut am Tag der Eröffnung zu besuchen. Den Rest des Beitrags lesen »

Grad-School-Serie, Teil 3: In Gießen darf man Deutsch sprechen

August 17, 2009 by

Die Uni Gießen und Würzburg haben etwas gemein: Denn in beiden Städten studieren jeweils rund 22.000 Studenten. Den Versuch zu zeigen, wie viel beide Städte gemeinsam haben, klappt allerdings nicht immer. Während in Gießen 74.000 Einwohner leben, kann Würzburg mit der doppelten Einwohnerzahl protzen, hinzu kommt: die eine Stadt liegt in Hessen, die andere in Bayern.

Auch für die Wissenschaft sind beide Städte bedeutsame Standorte. Wie in Würzburg gibt es in Gießen eine Graduiertenschule.  Doch bleiben wir in Gießen. Wer in der hessischen Stadt promovieren möchte, kann sich bei der International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) bewerben. Wie der Name schon verrät, dreht sich an der GCSC alles um Kultur. Dazu gehören acht Forschungsgebiete wie zum Beispiel politische und transnationale Kulturen, Kultur und Erzählung oder Bildungs- und Forschungskulturen.

Bewerben können sich an der GCSC auch Absolventen, die noch keinen Betreuer haben sowie Interessenten mit Kinder. Insgesamt vergibt die GCSC 30 bis 35 Plätze pro Jahr, neun Bewerber können eine Stipendium erhalten. Ob man einen Platz bekommt, erfährt man bis Mitte Mai.

Anders als an anderen bislang vorgestellten Graduiertenschulen sind Englischkenntnisse zwar wichtig, Promovierende können aber ihre Wissenschaft sowohl auf Englisch als auch Deutsch betreiben – zumindest da kommen sich die Stadt Würzburg und Gießen wieder ein Stück näher.

Weitere Infos zur GCSC.

Grad-School-Serie, Teil 2: Promovieren mit viel Grips

August 13, 2009 by

Mind and Brain ist kein neues Gesellschaftsspiel, das die grauen Zellen stärken soll. Hinter dem Namen verbirgt sich eine ganze Institution, die einen Bildungsauftrag hat. Die Berliner Graduiertenschule Mind and Brain gehörte 2006 zu den Gewinnern des Exzellenzwettbewerbs, aktuell besuchen das Institut 24 Promovenden. Den Rest des Beitrags lesen »

Grad-School-Serie: Die Wahrheit wird Euch frei machen

August 11, 2009 by

Heute starten wir eine  Serie über deutsche Graduiertenschulen, die in der Exzellenzinitiative ausgezeichnet wurden. Der nächste Wettbewerb findet in drei Jahren wieder statt. Ím ersten Teil stellen wir Euch die Graduiertenschule in Freiburg vor, kurz SGBM.

„Die Wahrheit wird Euch frei machen“ – so steht es über dem „KG1″ der Freiburger Universität, auf rotem Backstein gemeißelt. Die Worte stellen das Motto der Breisgauer Universität dar und enstammen dem Johannes-Evangelium. Doch der Spruch, den die Forscher für sich entdeckt haben, lässt sich genauso für das Jahr 2006 anwenden, als die Exzellenzinitiative in ihre erste Runde ging und die Uni Freiburg sich gegenüber anderen Hochschulen durchsetzen konnten. Den Rest des Beitrags lesen »

Überlebensstrategie: die Ablage im Griff

August 5, 2009 by

Gute Forschungsarbeit will organisiert sein. Die genialste Idee hilft nichts, wann man aufgrund unproduktiver Arbeitsweisen nicht voran kommt.

OverworkedEin großes Thema für viele Forscher ist die Ablage. Man bekommt so viele interessante Paper und Artikel auf den Tisch. Man hat Ideen, macht sich Notizen und hat bald einen riesigen Berg auf dem Schreibtisch liegen. Manches kann man gleich wegschmeißen, anderes türmt sich auf dem Schreibtisch und muss irgendwie abgelegt werden, so dass man es später wieder finden kann. Wie also kann man seine Ablage und die Datenflut effizient organisieren?

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Elende Geldverschwendung: Warum werden x parallele Insellösungen entwickelt?

August 3, 2009 by

Neulich sprach ich mit der Leiterin einer großen Uni-Bibliothek. Sie findet scholarz.net große Klasse und glaubt, dass die Studenten und Doktoranden ihrer Uni eine solche Lösung gut gebrauchen könnten. Also habe ich ihr von unseren Campus-Accounts erzählt: wir binden scholarz.net in die Uni-Homepage ein, die Leute können die Software innerhalb der Uni-Seiten mit ihrem Uni-Login verwenden und die Universität bekommt obendrein noch ein internes soziales Netzwerk, mit dem sie Studenten, Wissenschaftler und Alumni vernetzen kann.

Der besondere Charme: das geschlossene Uni-Netzwerk bleibt Teil der weltweiten Community. Man kann sich mit seinen Lehrstuhl-Kollegen vernetzen, aber gleichzeitig auch mit Forschungspartnern an anderen Unis zusammenarbeiten. Man baut nicht nur ein Spaß-Netzwerk, sondern eine echte Arbeitsplattform. Wechselt man eines Tages die Uni, behält man seinen Account und die eigenen Daten. Man klinkt sich aus dem einem Uni-Netz aus und klinkt sich in das andere Uni-Netz wieder ein. Dass es eine zentrale Lösung gibt, bringt also nicht nur enorme Kostenersparnisse, sondern auch einen großen funktionalen Vorteil für die Nutzer.

All dem stimmte die Dame auch zu, aber sie ist trotzdem nicht an einem Campus Account interessiert. Grund: sie schreiben gerade einen DFG-Förderantrag, um sich eine eigene vergleichbare Lösung zu bauen.

?!????xxx??

Sehe ich das richtig? Da werden Unsummen an Forschungsgeldern aus dem Fenster geworfen, nur um etwas zu entwickeln, das es schon gibt? Außerdem fängt man wieder an, Insellösungen zu realisieren, obwohl doch eine zentrale Lösung für die Forscher weitaus besser und für die Universitäten in Entwicklung und Vertrieb weitaus günstiger wäre? Was soll man da noch sagen?

Ich gebe natürlich unumwunden zu, dass bei meinem Verdruss auch eine Portion Eigennutz enthalten ist und ich vielleicht nicht ganz objektiv bin. Natürlich glaube ich, dass scholarz.net diese zentrale Lösung sein könnte/sollte. Aber unabhängig davon: x parallele Insellösungen zu entwickeln ist Unfug und Geldverschwendung.


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